
„Bridges to Freedom“ – ein musikalischer Blick auf Amerika
Mit Werken von u.a. Gershwin, Copland, Adams, Cage und Joplin
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich –
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„Bridges to Freedom“ – ein musikalischer Blick auf Amerika
Konzertdauer, ca. 1,5 Stunden plus Pause
Es gibt Konzerte, die man besucht.
Und es gibt Abende, bei denen man im Nachhinein froh ist, dabei gewesen zu sein.
Wir freuen uns sehr, den Pianisten Florian Heinisch erneut bei uns im Haus begrüßen zu dürfen – einen Künstler, der nicht nur durch seine pianistische Brillanz beeindruckt, sondern vor allem durch seine Fähigkeit, Programme mit Haltung, Tiefe und einer ganz eigenen Atmosphäre zu gestalten.
Nur zwei Wochen später wird Florian Heinisch mit nahezu diesem Programm in der Elbphilharmonie Hamburg auftreten. Bei uns haben Sie die seltene Gelegenheit, dieses außergewöhnliche Konzertformat in der besonderen Nähe und Intimität unseres Konzertsaals zu erleben – ohne große Distanz, dafür mit umso mehr musikalischer Unmittelbarkeit.
Unter dem Titel „Bridges to Freedom“ widmet sich Florian Heinisch dem 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung – und spannt dabei musikalische Brücken zwischen Europa und Amerika, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Traum, Freiheit und Aufbruch.
Das Programm bewegt sich faszinierend selbstverständlich zwischen Gershwin, Schönberg, John Cage, Aaron Copland, John Adams und Lera Auerbach. Mal rhythmisch pulsierend, mal poetisch entrückt, mal von fast hypnotischer Stille getragen. Und vielleicht ist genau diese Mischung das Besondere an diesem Abend: Dass hier nicht einfach Werke aneinandergereiht werden, sondern musikalische Gedankenräume entstehen.
Wenn Florian Heinisch spielt, begegnet man keinem Pianisten, der lediglich „ein Programm präsentiert“. Man erlebt einen Künstler, der Geschichten erzählt, Atmosphären erschafft und Musik mit bemerkenswerter Klarheit und persönlicher Handschrift lebendig werden lässt.
Der in Eisenach geborene Pianist konzertierte bereits in Häusern wie der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Berlin oder der Tonhalle Düsseldorf und arbeitete unter anderem mit Kent Nagano zusammen. Sein Debüt in der Elbphilharmonie mit Beethovens „Hammerklaviersonate“ wurde enthusiastisch gefeiert. Besonders am Herzen liegt ihm zudem die musikalische Kultur Hamburgs, der er mit seinem „Hamburg Project“ ein eigenes Konzertformat gewidmet hat.